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Caryl Férey

 Jährzorn, München, Limes, 2015.

 

Das Buch: Jana ist eine Mapuche-Indianerin, die Tochter eines verfolgten Volkes.  Nach der Finanzkrise von 2001-2002 lebt sie allein in Buenos Aires, in dem verlassenen Atelier ihres früheren Mentors und glaubt niemandem mehr irgendetwas schuldig zu sein.  Rubén Calderón ist auch ein Überlebender  - einer der wenigen «Subversiven», die den Folterkammern der Videla-Diktatur entkamen, in denen sein Vater und seine kleine Schwester ums Leben kamen. Dreißig Jahre sind seither vergangen, Argentinien ist eine Demokratie. Rubén arbeitet als Detektiv für die Mütter der Plaza de Mayo und sucht immer noch nach den verschwundenen Kindern und deren Henkern... Eigentlich dürfte Jana und Rubén nichts verbinden. Doch die Schatten jener ungesühnten Verbrechen sind lang.

Ein spannender Thriller, allerdings nichts für Zartbesaitete.

 

Der Autor: Caryl Férey, geboren 1967, lebt in Paris. Für seine preisgekrönten Romane ist er um die ganze Welt gereist – von Neuseeland bis nach Südafrika. 

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Hier eine Besprechung von Britta Lumma, Radio Bremen.